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„Ab in die Mitte!“-Wettbewerb in Sachsen entschieden

26. November 2018

 Am diesjährigen „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb in Sachsen haben sich 18 Kommunen beteiligt. Wiederum fiel es der Jury nicht leicht, die Preisträger unter den eingereichten Projekten zu ermitteln. Die Ideen waren vielfältig, und haben das Jahresmotto „Stadt gestalten – Stadt erleben“ meistsehr treffend aufgegriffen. So entstanden mehrere Projekte zur Aufwertung der innerstädtischen Wege- und Platzbeziehungen mit Alleinstellungsmerkmalen der jeweiligen Städte.

Wer dann noch ein breites gesellschaftliches Engagement erkennbar werden ließ, die Projektidee kreativ und überzeugend darstellte, hatte bei der Juryentscheidung die Nase vorn. Es wurden insgesamt 11 Preise ausgelobt, darunter ein erster, zwei zweite und ein dritter Preis sowie drei Anerkennungspreise und vier Sonderpreise, die dieses Jahr auch wieder von den Sponsoren gestiftet wurden.
Zu Abschlussveranstaltung auf der Leipziger Messe am 9. November 2018 erhielten die Preisträger aus den Händen des diesjährigen Schirmherrn der Initiative, dem Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, sowie Vertretern der Initiatoren und Sponsoren des Wettbewerbs die begehrten Preise. Die Große Kreisstadt Aue konnte sich über den ersten Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro freuen. Sie hat das erste Mal am Wettbewerb teilgenommen und war mit dem Projekt ‚Das „Lila Herz“ schlägt‘ erfolgreich. Zwei zweite Preise zu je 20.000 Euro wurden an die Städte Lugau mit ‚Vom Jagdrevier ZUM RADREVIER‘ und Oederan mit einer eigenen Ortsteilinitiative ‚Ab ins Dorfzentrum! -  Die Ortsteilinitiative Oederan‘ vergeben. Beide Städte sind schon „alte Hasen“ bei „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“. Ihre Projekte überzeugten durch eine breite Beteiligung vieler Akteure und der Nachhaltigkeit ihrer Ideen, wenn diese umgesetzt werden. Den dritten Preis in Höhe von 10.000 Euro erhielt die Stadt Reichenbach im Vogtland. Der Wettbewerbsbeitrag ‚REICHENBACH gestalten! – REICHENBACH  erleben!‘ stellt eine gelungene Fortsetzung ihres Beitrags aus dem Jahr 2007 zur Gestaltung eines Textilspielgartens dar. Anerkennungspreise in Höhe von 6.000 Euro erhielten die Städte Olbernhau, Rodewisch und Zittau. Schließlich hat die Stadt Auerbach/Vogtl. den von der Firma NEL Neontechnik Leipzig GmbH schon zum dritten Mal ausgelobten Sonderpreis „Licht“ erhalten. Hier wird die Stadt ein oder mehrere dekorative Beleuchtungsobjekte aus der Produktion der Firmen MK Illumination Handels GmbH/NEL im Gesamtwert von 5.000 Euro installiert bekommen. Die IT-Innerebner GmbH (Free key) sponsert der Stadt Brand-Erbisdorf die Konzipierung, Planung und die Hardware zur Installation einer WLAN-Zone in der Innenstadt und hier insbesondere am Wettbewerbsprojekt, der Oberschule in der Stadt. Die Stadt Kamenz kann sich über einen erstmalig von der Firma Ströer GmbH vergebenen Preis freuen.  Sie kann sich mit ihren Veranstaltungen über einen selbst gewählten und gestalteten digitalen Werbespot auf bundesweit Ströer gehörenden digitalen Werbeflächen mit einem Mediavermarktungswert von 25.000 Euro präsentieren. Schließlich erhielt die Stadt Zittau neben dem Anerkennungspreis noch den Sonderpreis zur wissenschaftlichen Begleitung durch Studenten der HTWK Leipzig. Sie werden gemeinsam mit den Akteuren vor Ort im Verlaufe des Studienjahres 2019 sich das aktuelle Wettbewerbsprojekt intensiv anschauen und an der Umsetzung mitarbeiten.
Die traditionelle Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge des Jahres 2018 auf der Messe ‚denkmal 2018‘ verdeutlichte erneut das kreative und breite Potenzial sächsischer Städte und Gemeinden für die Entwicklung ihrer Zentren. Diese Aufgabe gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der Wettbewerb wird nach Aussagen aller Sponsoren (und hoffentlich auch neuer) im Jahr 2019 fortgesetzt. Die Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs verdeutlichen wieder einmal, dass es sich lohnt, daran teilzunehmen.

 

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