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GEMA verschiebt Tarifreform bis 2014

09. April 2013

Planungssicherheit für Straßenfeste

Die GEMA-Tarifreform wird für das gesamte Jahr 2013 ausgesetzt, die bisher bestehenden Tarife werden weiter angewandt. Unabhängig vom Ausgang des laufenden Schiedsstellenverfahrens wird die GEMA für 2013 keine Nachforderungen an die Veranstalter stellen. Die geltenden Tarife u. a. für Stadt- und Straßenfeste mit Live-Musik werden allerdings zum 01. Januar 2013 um 5 Prozent angehoben.

Das sind die wesentlichen Ergebnisse der langwierigen Verhandlungen, welche die Bundesvereinigung der Musikveranstalter mit der GEMA geführt hat. Einzelhändler und Händlergemeinschaften haben für 2013 damit nun Planungssicherheit für die Durchführung von Straßen und Stadtfesten. Ursprünglich hatte die GEMA durch eine neue Tarifstruktur in diesem Bereich Kostensteigerungen von ca. 50 Prozent vorgesehen.

Die Tarife für Hintergrund-/Tonträgermusik sowie Radio- und Fernsehwiedergaben in Einzelhandelsgeschäften erhöhen sich ab dem 01.01.2013 um 2,2 Prozent.

Die Verhandlungen mit der GEMA in Bezug auf die umstrittenen Tarife für Live-Musik sollen unmittelbar nach Vorliegen der Schiedsstellenentscheidung fortgesetzt werden, ggf. auch unter Hinzuziehung eines Mediators. Mit der Schiedsstellenentscheidung wird im Frühjahr 2013 gerechnet. Ziel ist es, auch für das Jahr 2014 eine für die Veranstalter verträgliche Regelung zu finden.

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