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Städtebauförderung 2013

09. April 2013

Bund stellt 2013 wieder 455 Millionen Euro für die Städtebauförderung bereit

"Die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden ist eine bedeutende Aufgabe. Der Bund unterstützt die Kommunen daher bei der Bewältigung des strukturellen Wandels auch im Jahr 2013 mit der Städtebauförderung - dafür stehen wieder 455 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Das Geld fließt in Städte und Gemeinden aller Größenordnungen - in Metropolen genauso wie in kleine Gemeinden im ländlichen Raum. Einschließlich der Kofinanzierung durch Länder und Kommunen sind somit ab sofort öffentliche Mittel in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen einsetzbar - ein klares Signal für Investitionen in die Stadtentwicklung", so der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Peter Ramsauer in Berlin anlässlich des Inkrafttretens der Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2013.

Für das Förderjahr 2013 stehen folgende Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung zur Verfügung:

  • "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" zur Förderung der Innenentwicklung (97 Mio. Euro),
  • "Stadtumbau" zur Anpassung an den demographischen und strukturellen Wandel in Ost (84 Mio. Euro) und West (83 Mio. Euro),
  • "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" für die Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf (40 Mio. Euro),
  • "Städtebaulicher Denkmalschutz" zur Erhaltung historischer Stadtkerne und Stadtquartiere in Ost (64 Mio. Euro) und West (32 Mio. Euro) und
  • "Kleinere Städte und Gemeinden" zur Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen und dünn besiedelten Raum (55 Mio. Euro).

 

Das mit der Städtebauförderung ausgelöste Gesamtinvestitionsvolumen für das Jahr 2013 wird bei voraussichtlich rund 6,6 Milliarden Euro liegen. Im vergangenen Programmjahr 2012 wurden mit Bundesmitteln der Städtebauförderung in Deutschland in über 1.800 Gemeinden rund 2.020 städtebauliche Maßnahmen gefördert.

Die Städtebauförderung hilft seit 1971 (bzw. seit 1991 in den neuen Ländern) den Städten und Gemeinden, sich an den wirtschaftlichen, sozialen, demographischen und ökologischen Wandel anzupassen. Mit den Bundesmitteln werden nachhaltige Investitionen angestoßen. Aufgrund der meist kleinteiligen Aufträge sind die regionalen Beschäftigungswirkungen hoch (durchschnittliche Anstoßwirkung: 1 Euro Förderung stößt 7 Euro Investitionen an). Von den Aufträgen profitieren neben den Bewohnern vor allem das lokale Handwerk und Gewerbe.

Quelle: BMVBS

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